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Letzte Aktualisierung:

 

5.1.2017

Abfallkalender 2017

 

 

 

 

 


 

Merode ist der namensgeschichtlich bekannteste Ort der ehemaligen Herrschaft Merode, da seine Entstehung untrennbar mit der Geschichte des Schlosses und der Fürsten von Merode verbunden ist. Der Name leitet sich ab von der Waldrodung, auf der der Rittersitz entstand und den Besitzern den Namen gab.

Am 11.April 1174 wurde Wernherus de me Rode zum ersten mal genannt. Somit betrachten wir ihn als Werner I. von Merode, Begründer des Geschlechts Merode, Gründer auch des Dorfes und der Herrschaft Merode.

 

Es begann eine wechselvolle Geschichte, die wir demnächst hier ausführlicher darstellen.

 

Johann Philipp Eugen Reichsgraf von Merode, Marquis zu Westerloo, kaiserlicher Feldmarschall (habsburgisch), starb am 12. September 1732 in Merode.

 

Am 1. Juli 1969 wurde Merode nach D’horn eingemeindet. Am 1. Januar 1972 wurde D’horn nach Langerwehe eingemeindet.

 

Am 21. Juli 2011 erhielt Merode die Goldmedaille im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft 2011".

 

 

Die Bevölkerungsentwicklung Merodes:

 

1666

Gemäß Kirchenbücher ist im Winter 1666/67 ein Drittel der Bevölkerung der Pfarre D'horn an der Pest gestorben. Aus dem Sterbebuch sind ungefähr 160-170 Personen zu ermitteln. Demnach hatte die gesamte Pfarre D'horn ca. 500 Einwohner.

Auf Merode dürften davon dann ca. 160-170 entfallen. (geschätzt)

 

1799

Zählt man die Personen der Bevölkerungsliste Merode von 1799, kommt man auf 218, wovon ungefähr ein Drittel unter 12 Jahre alt war. Allerdings habe ich festgestellt das in der Liste - aus welchen Gründen auch immer- einige Familien nicht aufgeführt sind.

 

1806 wohnten in Merode 243 Personen.

 

1880 waren es 392 Personen.

 

1970 waren es 687 Personen.

1980 waren es 777 Personen.

1990 waren es 814 Personen.

2000 waren es 745 Personen.

2010 waren es 753 Personen.

 

Quellen zu Bevölkerungszahlen:

1666-1880: Quelle Albert Esser, langjähriger Hobbygenealoge aus Schlich

1970-2010: Quelle Gemeinde Langerwehe