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5.1.2017

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Merode im 2. Weltkrieg

Der Weltkrieg tobt bereits 5 Jahre, ehe er 1944 auf Deutschland zurück fällt. Die Schlacht um Merode ist Teil der größten Schlacht auf deutschem Boden, der Schlacht im Hürtgenwald.
Ab September 1944 gerät Merode massiv unter Artilleriebeschuss. Die Amerikaner greifen an, während die Deutschen deren Ausbruch aus dem Wald und den Vormarsch auf Düren verhindern wollen. Die mittelalterlich-strategische Bedeutung wird dem Ort nun zum Verhängnis. Es kommt zu einem monatelangen unerbittlichen Ringen. Oftmals kämpfen die Soldaten Mann gegen Mann, ob im Wald oder im Dorf. Am Morgen des 16. November wird Merode und Umgebung schwer bombardiert. Allein am 29. November verlieren die Amerikaner in Merode zwei Kompanien Infanterie und je einen Panzer- und Panzerjägerzug, insgesamt über 350 Mann. Am Abend des 11. Dezember ist Merode gefallen. Am 23. Februar 1945 ziehen die Amerikaner weiter Richtung Osten. Insgesamt drei Monate brauchten die Amerikaner um Merode einzunehmen. Dabei ist Merode eines von nur zwei Dörfern in Deutschland, das die Deutschen nach amerikanischer Eroberung zwischenzeitlich zurückerobern. Über 25.000 Bomben und Granaten wurden von deutschen und amerikanischen Kräften auf das kleine Dorf geschossen. Beide Kriegsparteien haben beim Kampf um Merode zusammen ca. 3.000 Soldaten als Verlust (tot, verwundet oder vermisst) zu melden. Nach der Schlacht ist der Ort zu 95% zerstört. Das Schloß ist eine Ruine und viele markante, dorftypische Gebäude sind dem Erdboden gleichgemacht. Unzählige Leichen gefallener Soldaten und von Zivilisten bleiben unbeerdigt zurück.

 

Hier eine Darstellung samt Bildergalerie der Geschehnisse von Albert Trostorf, der seit über 30 Jahren die Geschichte des Ortes während des Krieges erforscht.

Zusammenfassung zum 2. Weltkrieg
Weltkrieg Albert Trostorf.pdf
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Galerie Dorf

Galerie Schloß